In unserem vorherigen Blogbeitrag haben wir bereits geklärt, wie Sie einen Livestream direkt monetarisieren können. Hierbei müssen Sie Ihre Zuschauer davon überzeugen für Ihr Angebot zu zahlen oder etwas zu spenden. Das Geld kommt in diesem Fall direkt vom Zuschauer. Ein Livestream kann aber auch indirekt für Umsatz sorgen. Hierbei spricht man dann vom indirekten Monetarisieren. Welche Methoden gibt es hierbei und auf was müssen Sie als Veranstalter achten?

Schalten Sie Werbung in Ihren Livestream

Video-Plattformen wie zum Beispiel Youtube finanzieren sich über Werbeeinblendungen, welche vor oder während eines Livestreams geschaltet werden. Hat Ihr Kanal bereits eine gewisse Größe erreicht, können Sie zum Youtube-Partner werden. Das heißt, solange Ihr Video-Content den Richtlinien entspricht verdienen Sie pro Videoaufruf eine gewisse Summe. Das ist einfach, weil alles von der Plattform organisiert  wird, hat aber auch einige Nachteile. Zum einen ist es nicht sicher, ob sich die Richtlinien nicht von heute auf morgen einfach ändern und Ihr Content plötzlich nicht mehr als werbefreundlich eingestuft wird. Man ist den Machern der Plattform ausgeliefert und ist davon abhängig wie es der Plattform passt. Zum anderen ist es in der Vergangenheit schon häufiger passiert, dass Content als nicht werbefreundlich eingestuft wurde, obwohl dieser den Richtlinien entsprach. In einem solchen Fall ist es dann sehr zeitaufwändig den Support vom Gegenteil zu überzeugen und den Stream wieder live zubekommen.

Sponsor im Stream - Gemeinsam live profitieren

Sie können Ihren Livestream aber auch durch ein Sponsoring finanzieren. Sinnvoll sind hierbei vor allem Sponsoren mit lokalem Bezug. Das gute an einer derartigen Zusammenarbeit ist, dass beide Vertragspartner von der gemeinsamen Veranstaltung profitieren. Sie als Veranstalter bekommen schnell und unproblematisch finanzielle Unterstützung, im Gegenzug erhalten Ihr Sponsoren eine exklusive Werbefläche, um potenzielle Kunden für sich zu gewinnen. Je nach Geldbetrag werden dabei üblicherweise z.B. Werbebanner, Bauchbinden oder Einblendungen im Stream gezeigt. Im Gegensatz zu Werbeeinnahmen ist dieses Geld von der Plattform getrennt. Das heißt es lassen sich auch einfach mehrere Streams gleichzeitig bei verschiedenen Anbietern realisieren und Sie sind unabhängiger. Zudem entstehen keine unnötigen Abgaben an die jeweilige Plattform. Beim Sponsoring müssen Sie jedoch unbedingt beachten, dass Sie Ihre Werbung auch als solche kennzeichnen.  

Product Placements in Ihrer Live-Übertragung

Ebenso wie beim Sponsoring müssen auch Produktplatzierungen im Stream als Werbung gekennzeichnet werden. Diese Art der Finanzierung greift aber erst dann, wenn Ihr Stream bereits etwas etabliert ist und über eine gewisse Reichweite verfügt. Beim Product Placement gibt es zwei unterschiedliche Ausgangspunkte. Entweder kann ein eigenes Produkt im Stream präsentiert werden oder man bewirbt das Produkt eines Vertragspartners. Um die Verkaufszahlen des gezeigten Produktes langhaltig zu steigern, ist es jedoch wichtig, dass sich Ihr Stream an eine Zielgruppe richtet, welche auch wirklich für das Produkt oder Dienstleistung Verwendung hat. Ein gutes Bespiel wäre zum Beispiel eine Produktplatzierung für Werkzeuge in einem Stream für Handwerker.

Fazit

Im Gegensatz zur direkten Monetarisierung entstehen beim indirekten Vermarkten Ihres Stream keinerlei Hürden für Ihre Zuschauer. Jedoch werden viele Werbeeinblendungen häufig als störend und lästig wahrgenommen. Viele Zuschauer greifen daher auf Adblocker zurück, sodass Ihnen als Veranstalter Umsatz entgeht. Es ist daher ratsam, beide Varianten mit einander zu kombinieren. Wie das konkret aussieht zeigen wir Ihnen gerne persönlich.


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